Nachtrag: Die Berge haben mich wieder – Steirischer Akademischer Meistertitel

Ein paar sehr erfolgreiche Wochen liegen hinter mir. Jetzt darf ich auch den Titel des “Steirischen Akademischen Meisters” mein Eigen nennen.

Den Titel konnte ich mir bei dem renommierten Rennen “Schöckel Classic“, welcher zusammen mit den Steirischen Meisterschaften im Rennradfahren ausgetragen wird, erobern. Das Rennen (17km mit ca. 510 Höhenmetern) fand auch im ORF-Fernsehen einen Beitrag (klick auf “sportecke”). Und natürlich jede Menge Fotos vom Start, Strecke, Ziel und dem glücklichen Gewinner. Ergebnisse.

Bei relativ gemächlichem Tempo am Start war das große Feld wieder sehr hektisch. Direkt neben mir gab es einen größeren Crash nach ein paar Kilometern, der mir einen gehörigen Schrecken einjagte. Ich konnte aber an der Führungsgruppe dran bleiben, hatte dann eine gute Position vor der einzigen kurzen Abfahrt im Rennen, bevor dann das eigentliche Rennen über die letzten 4,5 Kilometer Bergauf neu begann. Bei spitzen Steigungswerten von 14% kam mein Puls nicht zur Ruhe. Unglaubliche 12-13 Minuten blieb meine Herzfrequenz an meiner persönlichen Leistungsgrenze. Also im SB. Zwei Fahrern musste ich mich knapp geschlagen geben, mit 7 bzw. 1 Sekunde dahinter. Während der letzten Meter war mir jedoch vollkommen schleierhaft, was um mich herum passierte. Im Ziel (einer Wechselzone die zu Fuß überschritten werden musste, weil der Schöckel Classics vorrangig ein Duathlon Rennen ist) konnte ich mein Rad gerade noch einer Streckenhelferin in die Hand drücken bevor ich mich leicht benommen und schwarz vor den Augen an einem Geländer festhalten musste.

Eine spannende Zeit endet mit dem Berlin Velothon

Eine spannende Zeit liegt hinter mir, die im März mit meinem privat organisierten Trainingslager auf den Kanaren begonnen hat. Das Edge 810, das mir Garmin zur entsprechenden Streckenplanung und für einen ausführlichen Test zur Verfügung gestellt hat, war mir seither bis zum finalen Berlin Velothon ein wunderbarer Begleiter. Das betrifft aber auch mein Training im Urlaub wie auch nach Feierabend oder am Morgen ganz früh auf der Rolle. 

Velothon Berlin Garmin Eiswuerfelimschuh Rennrad Rennen Header

Velothon Berlin – noch eine Ansicht

Das viele Lob wurde ja bereits verteilt. Ich schließe mich da selbstverständlich an. Versuche aber einen etwas technischeren Blick auf die gemeinsam erlebten tollen 113 Kilometer in Berlin zu werfen. Ich bin zwar schon rennerfahren, aber ein Rennen mit diesen Teilnehmerzahlen war für mich eine Premiere.

Der Startplatz am Ende vom Startblock B stellte sich mir als Herausforderung. Ich ging das Rennen noch vor dem Überqueren der Startlinie voll an und hatte einige Kilometer sogar den naiven Glauben an die Spitze des ersten Startblocks vorfahren zu können, welcher gute 10 Minuten vorher gestartet war. Der erste Teil des Rennens war somit der Anstrengendste; ich fühlte mich aber gut und sprintete von Gruppe zu Gruppe bis ich einsehen musste, dass mehr oder weniger alleine kein Weiterkommen war. Also warten auf die schnellen Fahrer aus Startblock B. Bis Kilometer 50 hatte ich eine Durchschnittliche Herzfrequenz von 161 bpm in der 2. Hälfte des Rennens waren es nur noch 134 bpm.

Grafik Velothon

Garmin Velothon Berlin – ich komme wieder!

Erst mal ein riesengroßes Dankeschön an das Team von Garmin.
Hier hat einfach alles schon im Vorfeld gestimmt und man wurde tatkräftig von Franzi und Kathrin bei der Planung unterstützt.
Nach 8 Stunden (inklusive langer Pausen zum Beine vertreten) kamen wir in Berlin an.
Das Hotel, welches Garmin herausgesucht hat, ist wirklich mehr als perfekt. Innerhalb 20 Minuten kommt man hier zu Fuß zu den wichtigsten Punkten in Berlin und das nutzen wir am Freitag und Samstag auch.
Da ja wirklich immer etwas ist, war das auch an diesem Wochenende auch wieder so:
Meine Luftpumpe habe ich vergessen, und meine Airchamp hat wohl die Einstechnadel verloren ( Es war also nicht die falsche Kartusche sondern Materialschwund). Also mussten wir am Samstag morgen ja auf die Velothonmesse. Das war das Schlaraffenland für mich. Bei einem Stand fand ich auch sogleich eine Pumpe und lies mich bezüglich einer Satteltasche beraten. Beides habe ich gekauft.
Bei SKS (dem Hersteller der Airchamp) fragte ich nach ob ich die Nadel einzeln kaufen könne, die Antwort war nein, aber man bot mir an meine auszutauschen. Natürlich lag sie im Zimmer, aber ich wollte ja später eh noch Rad fahren.
Bei Camelbak gab es noch neue Trinkflaschen und ich fand noch eine günstige Sonnenbrille.
Kleines Sightseeing und zurück ins Hotel.
Dort sattelte ich mein Rad und fuhr los.
Ich wollte zuerst die Pumpe tauschen lassen. Das klappte Prima. Dann starteten auch schon die ersten Kids.
Die Stimmung war super und ich fotografierte das Treiben. Kinder die Ihr erstes Radrennen fahren, toll, besonders wenn man von kleinauf gerne dabei ist.

4 Tage, die bleiben – mein GARMIN Velothon Berlin 2013

Dieses lange Wochenende in Berlin inklusive dem Start beim GARMIN Velothon Berlin 2013 wird mir immer in Erinnerung bleiben. Es sind dies die speziellen Momente, die man sich selbst gar nicht erfüllen könnte. Vorab schon mal vielen Dank, GARMIN!

Andi und ich reisten schon am Freitag an, da die Strecke von Innsbruck nach Berlin mit dem Auto schon etwas weit ist. So konnten wir uns am Samstag noch ein wenig einfahren. Aber wo, wenn man Berlin so gar nicht kennt?

Mit dem GARMIN Edge 810 gar kein Problem. In der Hotellobby via WLAN die Trainingsstrecke West von der Velothon-Homepage aufs Handy geladen und per Bluetooth auf den Edge. Das war eine Sache von 1 Minute. Kurz darauf kurvten wir entspannt 50km beim Wannsee herum. Das ist schon sensationell!

Velothon Berlin Trainingsrunde

http://connect.garmin.com/activity/324496824

Am Abend gemeinsames Carboloading (Prädikat “sehr lecker”) im Basi’l. Leider ist auf so einem Event immer zu wenig Zeit, um sich mit all denen zu unterhalten, auf die man sich eigentlich schon lange gefreut hatte. So waren meine virtuellen Laufteam-Kolleginnen Nadin und Carmen da, natürlich die restlichen Autoren in diesem Blog, viele Mitarbeiter von GARMIN, die ich bisher nur aus (für mich) sensationellen Emails kannte und auch der Promi-Faktor kam mit Erik Zabel, Mike Kluge, Peter Schlickenrieder und Dieter “EULE” Ruthenberg nicht zu kurz. Der Shuttlebus ins Hotel ging aber trotzdem brav um kurz nach 10 Uhr.

[Garmin Coach] Nach dem Rennen ist vor dem Rennen!

Wow – was für eine Stimmung! Berlin war großartig und ich hoffe sehr, dass Ihr das Rennen und die Atmosphäre genossen habt. Nach der gemeinsamen Vorbereitung an der Startlinie zu stehen ist ein schönes Erlebnis. Noch schöner ist es Eure Freude zu spüren, wenn das Ziel erreicht wurde. Auch wir Trainer bekommen „Gänsehaut“, wenn Ihr auf das Ziel und das dahinterliegende Brandenburger Tor zufahrt und wir sehen, wie Fäuste geballt werden und ein lautes „JA“ erklingt.

Ihr habt das Ziel erreicht!

Ihr habt das Ziel erreicht!

Vor dem Rennen haben wir die Aufregung spüren können. Wie ist es in einem großen Feld zu starten? Wird es Stürze geben? Habe ich richtig trainiert? All das Ungewisse ist vorbei und Ihr habt es geschafft!

Bitte nicht absteigen!
Wie geht es nun nach einem Wettkampf weiter? Auch wenn ein Rennen immer eine hohe Belastung darstellt, solltet Ihr danach aktiv bleiben. Nicht nur direkt im Anschluss an ein Rennen ist ein kurzes „Ausfahren“ sinnvoll. Auch in den nächsten Tagen sind 1 – 3 regenerative Trainingseinheiten von Vorteil. Aus Studien wissen wir, dass die Erholungsprozesse im Körper viel schneller ablaufen, wenn Sportler lockeres Training betreiben. Massagen sind im Vergleich weniger effektiv, wie eine kurze Trainingseinheit auf dem Fahrrad.

Es war eine schöne Zeit – Garmin Velothon Berlin…

Ich weiß nicht wo ich anfangen soll. Das gesamte Wochenende mit dem Garmin Velothon Berlin als Highlight hat nachhaltige Erinnerungen hinterlassen!

Zuerst mal ein riesengroßes Dankeschön an Garmin. Es war alles so perfekt organisiert und euer Team ist wunderbar! Auch an die anderen Athleten aus dem Team, ganz speziell die Startplatzblogger – die Zeit mit euch war umwerfend!

Nun aber der Reihe nach…

Am Freitag sind Matthias und ich von Tirol aus nach Berlin gestartet. Die Autofahrt war ziemlich anstrengend, da wir einige Staus hatten. Wir sind dann nach 8.5 Stunden Fahrt (mit 5 Minuten Pause) in Berlin eingetroffen. Am Abend sind wir noch schnell zu einem Italiener ein bisschen Carbo Loading machen, obwohl die Pizza die wir verdrückt haben hierzu wahrscheinlich nicht gerade bestens geeignet war *gg* Ein schönes Gläschen Rotwein dazu und eine Nachspeise obendrauf. Naja, werd ma scho wieder verbrennen.

Ready4Berlin

Eben habe ich an meinem Rad noch die letzten Handgriffe erledigt (Aerolenker vom Triathlon ab und Rennlenker drauf), die Klausur in der Uni habe ich auch hinter mich gebracht und nun bin ich bereit für Berlin und freue mich wahsinnig auf das anstehende Wochenende.

Morgen gegen halb 11 geht es von Frankfurt los.

[Garmin Coach] Totgesagte leben Länger – Schlauchreifen

Eigentlich mutet die Technik des geklebten Schlauchreifens etwas angestaubt und antiquiert an und doch sind sie heute immer noch präsent. In den meisten technischen Aspekten sind die Schlauchreifen den Drahtreifen mittlerweile unterlegen. Aber dank der Traditionsverbundenheit des Radsports, dem durch moderne Carbonfelgen neu geweckten Bedarf und des Profiimages haben es die Schlauchreifen geschafft sich zu behaupten.

Wir wollen die Vor- und Nachteile aufzeigen und ein paar nützliche Tipps zur Montage von Schlauchreifen geben.

Training_11 

Die häufigsten Argumente pro Schlauchreifen

  • Besserer Durchschlagschutz/ Pannensicherer
  • Bessere „Notlaufeigenschaften“, da der geklebte Schlauch nicht so leicht von der Felge springt, auch wenn er platt ist
  • geringeres Gewicht
  • geringerer Rollwiderstand
  • mehr Möglichkeiten beim Felgenbau. Insbesondere im Leichtbau und bei Aerofelgen

Bei genauer Prüfung des Sachverhalts muss man allerdings festhalten, dass die Drahtreifen bereits in den meisten Punkten mindestens auf gleichem Niveau, wenn nicht sogar besser sind. Die Punkte Pannensicherheit, Gewicht und Rollwiderstand sind als Vorteile des Schlauchreifens nicht haltbar. In den Bereichen Notlauf, Durchschlagschutz und vor allem die Möglichkeiten leichte Vollcarbon Felgen zu verwenden kann und muss man gelten lassen. Besonders der letzte Punkt hat das Überleben der Schlauchreifen maßgeblich gesichert. Der gute Durchschlagschutz gepaart mit der Möglichkeit mit sehr niedrigem Luftdruck fahren können macht die Schlauchreifen besonders für Querfeldeinrennfahrer attraktiv.

Vorletzte oder sogar letzte Trainingsrunde (einmal in der “neuen” Heimat)

Da sich die Sonne endlich wieder blicken lässt und die Aussichten für Berlin auch gut zu sein scheinen, habe ich mich heute endlich wieder einmal auf den Bock geschwungen.

Der aufkommende Ostwind hielt sich in Grenzen und es ging ganz zügig voran. Aber seht selbst:

http://connect.garmin.com/activity/323481211

STA74736 STA74738

Ich freue mich schon riesig auf Samstag und das aufregende Wochenende!!!

Ich muss zugeben, dass ich die Möglichkeiten des Edge bei Weitem noch nicht beherrsche und mir vom Besuch des Apple Store und der Edge-Vorführung am Samstag sehr viel verspreche.

LG und Kette rechts, euer Alex